Orange days 2021

Orange days 2021

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Orange days 2021

Orange days 2021

Orange days 2021

Orange Days 2022

Wuppertaler Soroptimist Clubs unterstützen Kurs für traumatisierte Frauen

Wuppertaler Soroptimist Clubs unterstützen Kurs für traumatisierte Frauen

Ein Wendo-Wochenende mit anschließenden wöchentlichen Gruppentreffen soll traumatisierten Frauen dabei helfen, sich gegen Gewalt zu wehren. Es geht dabei um Themen wie Grenzüberschreitungen, Nein-Sagen und andere Strategien, sich gegen verbale oder körperliche Übergriffe zu wehren. Dieser Kurs ist für alle Frauen gedacht, die Gewalt z.B. auf der Flucht und/oder in Beziehungen erleben.

Unterstützt wird dieses Engagement durch die Bethe Stiftung, die jede eingehende Spende bis zu 3.000,- € verdoppelt. Mehr Informationen unter www.frauenberatungwuppertal.de

 

Foto Katharina Rüth/WZ

v.l.: Monika Bilstein, Sabine Böse, Florian Bethe, Walburga Temminghoff, Doris Andernach-Schröder

Joyce Ostermann übergibt an die neue Präsidentin Doris Andernach-Schröder

Joyce Ostermann hat den Club in ihrer Amtszeit 2020-21 innovativ und sicher durch die von der Pandemie geprägte Ära geführt. Sehr schnell hat sie den Club auf digitale Clubabende, Vorstands- und Projektsitzungen eingeschworen, so dass die Clubarbeit reibungslos und von vielen Aktivitäten geprägt weitergehen konnte.

Die neue Präsidentin Doris Andernach-Schröder dankte der Past-Präsidentin für ihr hohes Engagement: „Du hast den Club mit viel Einsatz und Herz in dieser schwierigen Zeit zusammengehalten und warst eine tolle Präsidentin!“

Die neue Präsidentin hat sich vorgenommen, den Club im Sinne der Anforderungen von Soroptimist Deutschland weiterzuentwickeln, die lokalen Aktivitäten – besonders das Projekt „Alter in Würde“ mit Leben zu füllen und den sehr guten Teamgeist innerhalb des Clubs zu pflegen.

Und das Ganze natürlich hoffentlich mit vielen anregenden Präsenzveranstaltungen und persönlichen Begegnungen!

100 Jahre Soroptimist International: Wuppertal mit drei Clubs vertreten

Presseinformation der Wuppertaler Soroptimist Clubs 01.10.2021

100 Jahre Soroptimist International: Wuppertal mit drei Clubs vertreten

Weltweiter Einsatz für mehr Gleichberechtigung der Geschlechter seit 100 Jahren – „Vor 100 Jahren wurde der Grundstein für das gelegt, was viele Soroptimistinnen hier in Wuppertal mit so großem Engagement bewegen.“

Was 1921 in Kalifornien als Zusammenschluss einiger Frauen begann, ist heute eine der größten Frauenorganisation der Welt: Soroptimist International (SI) feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen. In mehr als 118 Ländern engagieren sich rund 70.000 Clubmitglieder auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene für mehr Geschlechtergerechtigkeit und verbesserte Lebensbedingungen für Frauen. Auch in Wuppertal machen sich viele Soroptimistinnen für die Belange von Frauen stark.

Bewusstsein führt zu Veränderung

Entscheidend im Einsatz für mehr Gleichberechtigung ist das Bewusstsein für die weltweiten Missstände, erst dann kann nachhaltig etwas verändert werden. Das Jubiläum soll weltweit genutzt werden, um auf die Arbeit der Organisation aufmerksam zu machen, für deren Themen zu sensibilisieren und sich in Folge aktiv gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu positionieren.

Feierlichkeiten auf globaler und nationaler Ebene

Feierlichkeiten aller Föderationen begleiten den Meilenstein „ein Jahrhundert Soroptimist International“. Die Dachorganisation SI veranstaltet im Oktober das „SI 100th virtual Birthday Event“ und schafft dort einen digitalen Raum, in dem Soroptimistinnen aus aller Welt zusammenkommen, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern. SID hat sich aufgrund der Pandemie dazu entschieden, die Feierlichkeiten im März 2022 auszurichten. In Berlin findet eine Festveranstaltung statt, bei der auch die Übergabe des Soroptimist Deutschland Preises 2021 an die MaLisa Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler und die Initiative

#SheDoesFuture erfolgt. In Anlehnung an „Save the Redwoods“, dem ersten soroptimistischen Projekt weltweit, beteiligt sich SID zudem an der Aktion #PlantTrees, bei der dazu aufgerufen wird, Bäume symbolisch für eine bessere Zukunft zu pflanzen. „Wir haben uns den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet und möchten damit unsere Organisationshistorie und -kultur weitertragen. Umwelt und Soziales gehen Hand in Hand – nur, wenn wir uns mit Nachdruck um beides kümmern, können wir eine gerechte Zukunft gestalten“, sagt Deutschland Präsidentin Dr. Renate Tewaag über die Jubiläumsaktion #PlantTrees.

Soroptimist Club Wuppertal Soroptimist Club Bergisch-Land Soroptimist Club Toelleturm

Rückfragen bitte an:

Doris Andernach-Schröder
Präsidentin & Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, SI Club Wuppertal Tel. 0171 9455093 oeffentlichkeitsarbeit@clubwuppertal.soroptimist.de

Soroptimist International

Soroptimist International (SI) ist weltweit eine der größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. SI engagiert sich im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld für die Menschenrechte, Bildung für Mädchen und Frauen, Frieden, internationale Verständigung und verantwortliches Handeln und beteiligt sich aktiv an den Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft. Die Organisation hat weltweit rund 70.000 Mitglieder in mehr als 118 Ländern. Soroptimist International Deutschland (SID) hat derzeit über 6.700 Mitglieder in 223 Clubs.

Weitere Informationen unter www.soroptimist.de.

Alter in Würde - neues Projekt

Presseinformation des Clubs Wuppertal

26.07.2021

 

Soroptimistinnen starten neues Projekt „Alter in Würde“

 

 

Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen in Altersarmut in Zusammenarbeit mit dem Altenheim Friedenshort in Ronsdorf zu unterstützen. Besonders bei Frauen hat Würde und Wohlbefinden viel mit einem gepflegten Äußeren und Teilhabe am gemeinschaftlichen sozialen Leben zu tun. Der Soroptimist Club Wuppertal hat ein System entwickelt, das Gutscheine zum Friseurbesuch, zur Fußpflege oder für einen geselligen Nachmittag in der Cafeteria bezuschusst. Pro Monat erhalten die Frauen, die auf ein Taschengeld angewiesen sind und keinerlei sonstige familiäre Unterstützung haben, Gutscheingeschenke im Werte von € 40,-.

 

„Es ist uns wichtig, diesen Frauen, die oft in der Familie oder in schlecht bezahlten Teilzeitjobs gearbeitet haben, eine Freude zu machen und Ihnen Wertschätzung entgegen zu bringen.“

 

Die Entscheidung, wer die Gutscheine erhält, wird nach klaren Kriterien wie Bedürftigkeit und persönlicher Lebenssituation getroffen.

 

Das Projekt ist vorläufig auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt.

 

Foto: v.l.n.r.: Margot Andre, Joyce Ostermann, Heimleiterin Claudia Henze, Doris Andernach-Schröder (Fotografin Anette Hammer, Freistil)

 

 

Soroptimist International (SI) ist eine der weltweit größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit über 80.000 weiblichen Mitgliedern in mehr als 3000 Clubs. Der Club Wuppertal wurde 1960 gegründet und zum Club gehören 42 aktive Frauen aus den unterschiedlichsten Berufen. Unser Fokus liegt auf der sozialen und beruflichen Unterstützung von Frauen und Kindern, schwerpunktmäßig in Wuppertal, aber auch auf nationaler und internationaler Ebene engagieren wir uns.

Weitere Informationen über Soroptimist Deutschland finden Sie unter www.clubwuppertal.soroptimist.de

 

 

 

Rückfragen bitte an:

 

Doris Andernach-Schröder

Vizepräsidentin & Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0171 9455093

 oeffentlichkeitsarbeit[at]clubwuppertal.soroptimist.de 

SHERO-Empowerment Online Kongress 22.05.21

Soroptimist International Deutschland wird im Vorfeld der digitalen Messe „Women & Work“ www.womenandwork.de auf dem digitalen SHERO-Empowerment Online Kongress am 22.05.21 von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr mit einem Informationsstand Stand und verschiedenen Vorträgen vertreten sein www.shero.communitiy/shero-empowerment.

Wir hoffen, dass im Nachgang zu diesem Online-Kongress sich vielleicht die ein oder andere junge Frau auf unserer SID-Website als auch auf den Club-Websites weiter kundig machen möchte bzw. zu dem ein oder anderen Club Kontakt aufnehmen wird.    

https://soroptimistempowerment.wordpress.com/

 

 

Spende an die Kindertafel Vohwinkel

Spende an die Kindertafel Vohwinkel

Der Soroptimist Club Wuppertal spendet der Kindertafel Vohwinkel zwei  „Calculix“-Sets, mit denen die Kinder Zahlen im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen" können.
Dieser spielerische Umgang mit Zahlen erleichtert vielen das Rechnen-Lernen und wird mit viel Freude "gespielt".

Die Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt Clubleben vor ungeahnte Herausforderungen

Persönliche Clubabende, Stammtische, Vorstandssitzungen und soziale Aktivitäten sind wie überall nur eingeschränkt bzw. gar nicht möglich. Unser Club hat sich dieser Situation sehr schnell angepasst und den Austausch sowohl als Hybrid-Veranstaltungen als auch als reine Zoom-Treffen organisiert.So haben wir heute digitale Clubabende mit im Schnitt 24 Teilnehmerinnen und wir sind sehr stolz, dass sogar über 90jährige Clubschwestern auf Zoom mit dabei sind!

Ebenso lassen wir es uns nicht nehmen, die Bahnhofsmission in diesen schweren Zeiten unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen weiter aktiv zu unterstützen.

Weltfrauentag am 08.03.2021

Statement zum Weltfrauentag am 08.03.2021

Die deutsche Politikerin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857 – 1933) schrieb 1889: „Wie der Arbeiter vom Kapitalisten unterjocht wird, so die Frau vom Manne; und sie wird unter­jocht bleiben, solange sie nicht wirtschaftlich unabhängig dasteht.“

In ihrem Kampf für die Emanzipa­tion, in dem sie sich bewusst von der bürgerlichen Frauenbewegung abgrenzte, gelang es ihr während der zweiten sozialistischen internationalen Frauenkonferenz 1910 den Internationalen Frauentag zu initiieren, der am 19. März 1911 erstmals begangen wurde
(seit 1921 am 8. März).

Auch nach mehr als 100 Jahren des Einsatzes für die Feststellung und Forderung „Frauenrechte sind Menschrechte“ hat der Weltfrauentag immer noch seine Daseinsberechtigung. Es gilt Strukturen der Gleichstellungspolitik zu stärken, Sorgearbeit umzuverteilen, Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik gerecht zu gestalten. Wir brauchen eine gleichberechtigte Repräsentanz und Teilhabe, unser Gesundheitssys­tem muss geschlechtergerecht sein und Gewalt gegen Frauen und Mädchen muss immer noch be­kämpft werden.
Unser Rechtsstaat ist nur demokratisch, wenn er auf einer geschlechtergerechten Ge­sellschaft aufbaut.

Bewusstmachen, Bekennen und Bewegen
heißt, die Stimme nicht nur am 8. März zu erheben, sondern auch sich konsequent für die Gleichstel­lungspolitik einzusetzen. In diesem Wahljahr haben wir sogar die Chance, daran mitzuwirken!

Dr. Renate Tewaag, Präsidentin SID (2019 - 2021)
05.03.2021

Soroptimist Club Wuppertal spendet FFP2 Masken für die Gäste der Bahnhofsmission


Soroptimist Club Wuppertal spendet FFP2 Masken für die Gäste der Bahnhofsmission

Die Bahnhofsmission Wuppertal ist nicht nur Ansprechpartnerin für Reisende mit Unterstützungsbedarf, sondern auch Anlaufstelle für viele Wuppertaler hilfsbedürftige Menschen.
Da der schnelle Zugriff auf FFP2-Masken für diese Gruppe sehr schwierig ist, hat der Soroptimist Club Wuppertal spontan 500 FFP2 Masken an die Bahnhofsmission für ihre Gäste gespendet. Somit sind diese Menschen deutlich besser vor Covid 19 geschützt und sie können auch weiterhin den ÖPNV nutzen.

Anlage Foto
v.links: Dr. Sigrid Erlenbruch, Doris Andernach-Schröder, Soroptimist Club Wuppertal Frau Sporin, Frau Schneider, Bahnhofsmission

Unsere Mega Screens Aktion zu den Orange Days

Soroptimistisches Statement gegen Gewalt!

Der Soroptimist Club Wuppertal positioniert sich klar gegen jegliche Gewalt gegenüber den Schwachen unserer Gesellschaft. Besonders betroffen sind Tag für Tag Frauen und Mädchen, körperlich genau so wie seelisch. Im Rahmen der Orange Days kommuniziert der Wuppertaler Frauenclub dies in einem Spot via Media Screens am Alter Markt und Friedrich- Engels-Allee/Wicküler Park noch bis zum 10. Dezember.
 

Nein zu Gewalt an Frauen

Die Würde des Menschen ist unantastbar – jedes Menschen, überall auf dieser Welt. Wir müssen diesen Grundsatz transportieren, ihn tagtäglich vorleben und so gemeinsam eine gerechte Welt erschaffen!

Nein zu Gewalt an Frauen

Information, Bildung, Selbstbewusstsein, Sensibilisierung, Aufklärung, Öffentlichkeit und das Erkennen von Warnsignalen – die Möglichkeiten der präventiven Gewaltbekämpfung sind vielfältig. Prävention ist ein wichtiger Baustein, um Veränderungen von Missständen herbeizuführen.

Nein zu Gewalt an Frauen

Es gilt, die Partnerschaft von Frauen und Männern im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Leben neu zu definieren und so institutionelle und strukturelle Gewalt zu bekämpfen. Mädchen brauchen Vorbilder – und keine veralteten Rollenbilder!

Nein zu Gewalt an Frauen

Noch immer existieren weltweit gesellschaftliche, wirtschaftliche oder kulturelle Strukturen, die Frauen benachteiligen. Jede Form der strukturellen Gewalt verhindert die Selbstbestimmung und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Frauen geraten dadurch häufiger in (wirtschaftliche) Abhängigkeitsverhältnisse und verbleiben unter Umständen länger in einer Gewaltbeziehung.

Nein zu Gewalt an Frauen

Cybermobbing, Stalking, Sexting oder das Verbreiten von intimen Bildern – die Gewalt in digitalen Medien ist vielfältig, sie findet rund um die Uhr statt, die Hemmschwelle ist aufgrund der Anonymität niedrig.

Ein reflektierter und sicherer Umgang mit digitalen Medien ist umso wichtiger. Soroptimist International Deutschland hat im vergangenen Jahr deshalb die Schirmherrschaft für die bundesweite Kampagne „Medienkompetenzsiegel“ übernommen. Alle Infos dazu gibt es auf der Website des Vereins „Prävention 2.0“: www.praeventionsverein-medien.de

Nein zu Gewalt an Frauen

Eine Form der Diskriminierung ist die wirtschaftliche Gewalt. Frauen werden auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor stark benachteiligt. Einschränkungen des Zugangs zu finanziellen Ressourcen, Bildung oder zum Arbeitsmarkt, die Nichteinhaltung wirtschaftlicher Verantwortlichkeiten wie Unterhaltszahlungen oder andere wirtschaftliche Benachteiligungen müssen strafrechtlich verfolgt werden.

Nein zu Gewalt an Frauen

Soroptimist International Deutschland fordert: Unentgeltliche Rechtsberatung und die Bereitstellung einfühlsamer und sachkundiger Unterstützung für die Betroffenen bei der Einreichung von Klagen sowie die vollständige Umsetzung des Rechts.

Nein zu Gewalt an Frauen

Bundesweit kommt es jährlich zu rund 13.000 Anzeigen wegen Vergewaltigung oder sexueller Nötigung – vom Dunkelfeld ganz zu schweigen.

NEIN heißt NEIN! Sexuelle Nötigung beginnt schon bei obszönen Worten oder aufdringlichen Blicken und endet bei Vergewaltigungen. Jede nicht einvernehmliche sexuelle Handlung ist strafbar. Wichtig ist es, Betroffene zu schützen, ihre Rechte und ausreichend Hilfestellungen zu gewährleisten und sich auch bei vermeintlich „harmlosem“ Alltagssexismus Unterstützung zu suchen!

Nein zu Gewalt an Frauen

Die WHO zählt zu dieser Praktik „alle Verfahren, die die teilweise oder vollständige Entfernung der äußeren weiblichen Genitalien oder andere Verletzungen der weiblichen Geschlechtsorgane aus nicht- medizinischen Gründen beinhalten.“ Alleine in Deutschland sind nach Schätzungen mehr als 50.000 Frauen und Mädchen von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht. Soroptimist International Deutschland fordert Sensibilisierungsinitiativen für diese unmenschlichen Taten und unterstützt Kampagnen, die Betroffenen helfen und präventiv dagegen vorgehen.

Nein zu Gewalt an Frauen

Worte sind Waffen und können zum Psychoterror werden. Sie zerstören das Selbstwertgefühl eines Menschen. Oft erkennen Betroffene erst sehr spät, dass diese Art seelischer Belastung auch Ursache körperlicher Erkrankungen ist.

Psychische Gewalt gegen Frauen wird immer noch unzureichend gemessen. Es braucht ein fundiertes Monitoring, das alle Fälle registriert und bewertet.

Nein zu Gewalt an Mädchen

Einer Studie des Familienministeriums nach sind 93 Prozent aller in Deutschland von Zwangsheirat Betroffenen weiblich, jede Dritte von ihnen ist unter 17 Jahre, die Jüngste ist neun.

„Für viele betroffene Familien markieren soziale oder religiöse Zeremonien den Übergang von der Tochter zur Ehefrau deutlicher und sozial bindender, als dies durch den formalen Akt der Eheschließung durch eine Behörde der Fall ist. Von dem Zwang zur Teilnahme an einer solchen Zeremonie sind Minderjährige besonders betroffen, da diese häufig in jüngeren Jahren stattfinden, wenn die Mädchen weniger Mittel haben, sich gegen den elterlichen Willen zur Wehr zu setzen“, erklärt das Bundesfamilienministerium.

Nein zu Gewalt an Frauen

Zwangsheiraten sind Straftaten und zählen zu den Menschenrechtsverletzungen. Die meisten Betroffenen sind minderjährig und dürfen ihre Schule oder die Ausbildung danach nicht mehr beenden. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Praktik der Zwangsheirat als moderne Sklaverei. Die Datenlage ist schlecht: Das Bundesfamilienministerium erfasste im Jahr 2008 alleine in Deutschland knapp 3.500 Frauen, die sich bei offiziellen Einrichtungen zum Thema Zwangsheirat beraten ließen.

Nein zu Gewalt an Frauen

Die weltweit dokumentierten Fälle von Menschenhandel steigen weiter an – der Großteil der Opfer sind Frauen. In Deutschland waren 2017 99 Prozent der 489 Betroffenen durch Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung weiblich. Die Dunkelziffer ist nach Meinung von Experten um ein Vielfaches höher. Die geltenden Rechtsvorschriften müssen konsequent angewandt werden!

Nein zu Gewalt an Frauen

Körperliche Gewalt in Form von schweren und leichten Körperverletzungen, Freiheitsberaubung und Totschlag erfolgen als Machtdemonstration. In Deutschland ist durchschnittlich jeden Tag eine Frau von einem versuchten oder vollendeten Tötungsdelikt durch den eigenen Partner betroffen. Femizide sind keine „Familiendramen“, sondern geschlechtsspezifische Gewalt.

Nein zu Gewalt an Frauen

Eine EU-Studie zeigt: Jede dritte befragte Frau in der EU gibt an, dass sie seit ihrem 15. Lebensjahr mindestens einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren hat.

Die vom Europarat ausgefertigte Istanbul Konvention hat zur Aufgabe, Frauen vor allen Formen von Gewalt zu schützen und Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu verhüten, zu verfolgen und zu beseitigen. Soroptimist International Deutschland fordert, dass die Arbeit der Frauenhäuser und Fachberatungsstellen die notwendige Förderung und finanzielle Absicherung bekommen, die die Konvention in Artikel 8 und 9 vorschreibt.

Nein zu Gewalt an Frauen

Im Jahr 2018 wurden in Deutschland 114.393 Frauen Opfer versuchter und vollendeter Gewalt – darunter zählen Mord und Totschlag, Körperverletzung, sexuelle Übergriffe, Stalking oder Prostitution. Das sind 114.393 zu viel.

Am heutigen „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ starten die Orange Days 2020. Lasst sie uns nutzen, um noch stärker auf das allgegenwärtige Problem der Gewalt aufmerksam zu machen – denn es passiert jederzeit und überall.

Orange Days - Stand up for women

Orange Days 2020: Öffentlichkeitswirksamer Einsatz für die nachhaltige Verwirklichung der Grundrechte von Frauen

 

Unter dem Motto Orange the World – Stand up for Women startet am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, die weltweite Kampagne Orange Days – 16 Tage im Zeichen der nachhaltigen Verwirklichung der Grundrechte von Frauen – Soroptimist International Deutschland beteiligt sich landesweit mit vielfältigen Aktionen

 

Hannover – Orange the World – Stand up for Women: Unter diesem Motto starten am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, die Orange Days. Die weltweite Kampagne wurde 1991 vom Women’s Global Leadership Institute ins Leben gerufen und macht 16 Tage lang auf die Benachteiligung von Frauen und geschlechtsspezifische Formen von Gewalt aufmerksam. Die nachhaltige Verwirklichung der Grundrechte von Frauen steht dabei im Fokus. Die Dauer von 16 Tagen ist dabei kein Zufall: Die Orange Days enden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Soroptimist International Deutschland (SID) beteiligt sich auch in diesem Jahr mit vielfältigen Aktionen sowohl online in den Sozialen Medien als auch bundesweit offline durch die regionalen Clubs. Diese Aktionen vor Ort können allerdings durch die aktuellen Corona-Regelungen „nur“ in einem reduzierten Umfang stattfinden.   

 

Corona als „Brandbeschleuniger“

Studien ergeben, dass etwa jede dritte Frau während ihres Lebens Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt wird. Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen haben weltweit zu einem weiteren Anstieg geführt. Berufliche und daraus resultierende soziale Probleme innerhalb der Familien oder die phasenweisen Ausgangsbeschränkungen sind nur zwei der Gründe. „Wir haben große Sorgen, dass Millionen von Frauen und Mädchen unbemerkt erhebliches physisches und psychisches Leid erfahren“, warnt Dr. Renate Tewaag, Präsidentin von SID. Als gesamte Gesellschaft müsse man die Orange Days deshalb nutzen, um auf die geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen, auch in den digitalen Medien, wo ein sprunghafter Anstieg zu verzeichnen ist, aufmerksam zu machen. „Die Pandemie wirkt in dieser Hinsicht wie ein Brandbeschleuniger“, so Tewaag. 

 

Für wichtige Themen Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit schaffen

SID und seine deutschlandweit vertretenen Regionalclubs erarbeiteten für die Orange Days breit angelegte und öffentlichkeitswirksame Aktionen. Dazu Dr. Renate Tewaag: „Wir müssen für diese Problematik sensibilisieren. Zudem brauchen Betroffene ausreichend Unterstützungsangebote und dürfen nicht stigmatisiert werden.“ Dazu gehöre ein offener und mutiger Umgang mit Gewalterfahrungen. „Und den erreichen wir nur, wenn wir uns als Gesellschaft der Tragweite bewusst sind“, so Tewaag weiter. Über eine eigene Social-Media-Kampagne während der Orange Days arbeitet SID daran, die Auswirkungen von Gewalt gegenüber Frauen möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Zudem sorgen zahlreiche Kampagnen für Aufmerksamkeit in den deutschen Innenstädten. So wird es etwa in STADT zu einer Aktion kommen, bei der das XY-Gebäude 16 Tage lang orange angestrahlt wird [beispielhaft; hier können die jeweiligen Aktionen der Clubs in einem Satz beschrieben werden]. „Es ist unheimlich wichtig, über ganz Deutschland – und die ganze Welt – hinweg auf diese Themen aufmerksam zu machen. Umso stolzer sind wir, dass wir hier in STADT unseren Teil dazu beitragen können“, so VORNAME NAME, POSITION im SI-Club STADT. Bei den rund XY Aktionen in Deutschland ist eines immer im Fokus: Orange the World – Stand up for Women. 

 

Eine weltweite Stimme für Frauen

Soroptimist International (SI) ist eine der weltweit größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. In Deutschland zählt die Organisation aktuell über 6.700 Mitglieder in 223 regionalen Clubs. Das Netzwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung der Frauen in rechtlicher, sozialer und beruflicher Hinsicht zu erlangen und setzt sich für einen höheren Anteil an Frauen in Führungspositionen, für die Verhinderung jeglicher Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für den ungehinderten Zugang zu Bildung und Ausbildung für Frauen und Mädchen ein.

 

 

Winterschuhe & Schlafsäcke für die Bahnhofsmission

Presseinformation des Clubs Wuppertal November 2020
Soroptimistinnen spenden neue Winterschuhe und Schlafsäcke für die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmission ist eine wichtige Wuppertaler Anlaufstelle für hilfsbedürftige Menschen, gerade jetzt in schwierigen Corona-Zeiten.
Der Soroptimist Club Wuppertal unterstützt die Bahnhofsmission bereits seit vielen Jahren. Aktuell überbrachten die Vorstandsmitglieder Dr. Sigrid Erlenbruch und Doris Andernach-Schröder neue Winterschuhe und Schlafsäcke im Werte von rund € 900,-.
Anlage Foto
Obere Reihe v.links: Dr. Sigrid Erlenbruch und Doris Andernach-Schröder Untere Reihe v. links:Missions-Leiterin Bogumilla Sporin mit Mitarbeiter
Rückfragen bitte an:
Doris Andernach-Schröder
Vizepräsidentin & Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Tel. 0202 81007 oeffentlichkeitsarbeit@soroptimist-wuppertal.de
Der Soroptimist Club Wuppertal engagiert sich seit 60 Jahren in Wuppertal.
Soroptimist International (SI) ist die weltweit größte Serviceorganisation berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. SI hat weltweit in 132 Ländern rund 80.000 Mitglieder in über 3000 Clubs.
In Deutschland gibt es 214 Clubs mit rund Clubschwestern, die sich für Frauen und Mädchen engagieren. Weitere Infos unter www.soroptimist.de.
Präsidentin des Clubs: Joyce Ostermann

Soroptimistische Glückwünsche an Kamala Harris

Soroptimistische Glückwünsche an Kamala Harris!

Die Soroptimistinnen des Clubs Wuppertal freuen sich sehr, dass mit Kamala Harris erstmalig eine Frau zur Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde! Ihre Vereidigung erfolgt passend zum 100. Geburtstag von Soroptimist International zu Beginn nächsten Jahres - ein sehr schönes „Geburtstagsgeschenk“  an SI und ein ermutigendes Signal an alle Mädchen und Frauen! Zitat Kamala Harris: „Ich bin die erste Frau, die Vizepräsidentin der USA wird, ich werde aber nicht die letzte sein! Alle Mädchen, die uns heute zuschauen, sehen, dass wir ein Land der Möglichkeiten sind.“

Schutzmasken für die Bahnhofsmission

Schutzmasken für die Bahnhofsmission

Der Soroptimist Club Wuppertal hat der Wuppertaler Bahnhofsmission 500 Schutzmasken gespendet. Die Leiterin Bogumilla Sporin zeigte sich sehr glücklich: "Damit kann ich nächste Woche die Ehrenamtler zurückholen und wir können im Rahmen der Vorgaben wieder starten!" Die Mission war aufgrund der Corona-Maßnahmen wochenlang geschlossen und z.Zt. werden die Kunden nur eingeschränkt versorgt. Das Engagement für die Bahnhofsmission ist eine jahrelange Tradition des Soroptimist Clubs Wuppertals und auch in diesen schwierigen Zeiten versucht man im Rahmen der Möglichkeiten zu unterstützen.

Medienkompetenz und Gewaltbekämpfung – doppelter Einsatz für die Rechte von Frauen +++ Media literacy and the fight against violence - a double commitment to the rights of women

Medienkompetenz und Gewaltbekämpfung – doppelter Einsatz für die Rechte von Frauen

Deutschlandweite Kampagne „Medienkompetenz-Siegel“ von Soroptimist International Deutschland und dem Verein „Prävention 2.0 e. V.“ geht an den Start – Umgang mit Digitalen Medien und Prävention von Gewalt im Netz stehen im Mittelpunkt – Startpunkt sind die „Orange Days“, die alljährlich auf die Grundrechte von Frauen aufmerksam machen

 

Media literacy and the fight against violence - a double commitment to the rights of women

Germany-wide campaign "Medienkompetenz-Siegel" by Soroptimist International Germany and the association "Prevention 2.0 e. V. "starts - dealing with digital media and preventing violence in the network are the focus - starting point is the" Orange Days ", which draw attention every year to the fundamental rights of women

Club Wuppertal


Präsidentinnenwechsel im Club Wuppertal / Change of our presidency

Joyce Ostermann und Doris Andernach-Schröder haben zum 1. Oktober 2019 ihr Ämter als neu gewählte Präsidentin bzw. Vizepräsidentin des Soroptimist Clubs Wuppertal übernommen. Die beiden Wirtschaftswissenschaftlerinnen sind langjährige Clubmitglieder und haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Funktionen im Vorstand des Clubs ausgeübt. Ihre Motivation für ihr neues soroptimistisches Engagement: "Wir glauben, dass wir in der aktuellen gesellschaftlichen Umbruchsphase gerade auch als Frauenclub besonders wachsam und aktiv sein müssen, um die Veränderungsprozesse mitzugestalten. Wir engagieren uns vor allem auf lokaler Ebene hier in Wuppertal für die Interessen von Frauen, Kindern und Menschen, denen es nicht so gut geht. Als weltweite Organisation haben wir uns ebenfalls zum Ziel gesetzt,  unsere Verbindungen auf internationaler Ebene zu aktivieren und bauen zur Zeit einen Freundschaftslink zu dem japanischen Club in Nagoya auf."

 

https://clubwuppertal.soroptimist.de

 

 

Joyce Ostermann and Doris Andernach-Schröder took over their posts as newly elected President and Vice President of the Soroptimist Club Wuppertal on October 1, 2019 respectively. The two economists are longtime club members and have in the past already held various positions on the board of the club. Their motivation for their new soroptimistic commitment: "We believe that in the current period of social upheaval, especially as a women's club, we need to be particularly vigilant and active in shaping the processes of change. We are particularly committed to the interests of women, children, and people who are indigent, and as a global organization, we have also set ourselves the goal of activating our connections internationally and are currently building a friendship link to the Japanese club in Nagoya. "

 

clubwuppertal.soroptimist.de

 

Soroptimistisches Benefizkonzert bringt € 7.300,-für die Kindertafel Vohwinkel

Das von den Wuppertaler Soroptimistinnen organisierte Klassik-Benefizkonzert war ein Erfolg auf der ganzen Linie: eine großartige Elena Fink, herausragende Musiker des Wuppertaler Sinfonieorchesters, gutgelaunte und spendable Gäste, eine charmante Moderatorin Yvonne Peterwerth, herrliches Sommerwetter und feinstes Fingerfood!

Stolze 7.300,- € konnten so an die Kindertafel Vohwinkel https://kinder-tafel-vohwinkel.de/  überreicht werden, um deren pädagogische Arbeit nachhaltig zu unterstützen.

Wir bedanken uns bei allen o.g. Künstlern, die ehrenamtlich aufgetreten sind, und bei allen weiteren Unterstützern und Spendern.

Foto: Taro Kataoka

Sommerausflug 2019

Der jährliche Sommerausflug der drei Wuppertaler Soroptimist Clubs führte dieses Jahr in Wuppertals schönstes Haus: die Historische Stadthalle am Johannisberg.

Weitere Informationen

Soroptimistisches Konzert in Wuppertal

Ein schöner Erfolg auf der ganzen Linie: eine großartige Elena Fink, herausragende Musiker des Wuppertaler Sinfonieorchesters, gutgelaunte und spendable Gäste, eine charmante Moderatorin Yvonne Peterwerth, herrliches Sommerwetter und feinstes Fingerfood! Die Soroptimistinnen des Clubs Wuppertal haben alle Register gezogen, um eine stil- und stimmungsvolle Benefizveranstaltung zu gestalten.

Weitere Informationen

Bewusst machen – bekennen – bewegen

Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen und eine lebendige, dynamische Organisation von Frauen, die Fragen der Zeit aufgreifen. Mit rund 80.000 Mitgliedern und über 3000 Clubs in 132 Ländern engagiert sich SI durch das weltweite Netzwerk aller Mitglieder und durch internationale Partnerschaften für:
 

  • Menschenrechte für alle
  • Weltweiten Frieden und internationale Verständigung
  • Verantwortliches Handeln
  • Ehrenamtliche Arbeit
  • Vielfalt und Freundschaft


Soroptimist International engagiert sich als Organisation im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld für eine aktive Teilnahme an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft.

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Soroptimistische Freundschaft mit Japan - Soroptimist Friendship with Japan

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Seit Ende 2019 gibt es eine offizielle Freundschafts-Verbindung zwischen Wuppertal und Nagoya:
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